Wesen und Pflanzen - Die Flora und Fauna auf Nuraja
Fauna:
Flora:

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Die Bewohner der Meere, Flüsse und Seen auf Nuraja:
Ein Tauchgang der besonderen Art! Hier sind die außergewöhnlichsten, die gefährlichsten und die eindruckvollsten Wassertiere Nurajas zu entdecken!

Inhalt:

  • Der Khan-Hai - berüchtigter und intelligentester Räuber der Meere.
  • Das Muwen - eines der seltsamsten Wesen der Meere, besitzt magische Fähigkeiten, dient als Nutztier und erreicht riesige Ausmaße.
  • Der Skrill - ein mittelgroßer Rudelfisch, ein optisch recht extravaganter Bewohner der Hochsee.
  • Der Wiija - der Putzfisch der Ozeane.
  • Die Fächerschlange - ein Tiefseebewohner, welcher gigantische Ausmaße erreichen kann.
  • Der Mnkentah - Symbiont, bzw. Parasit, welcher außergewöhnliche magische Fähigkeiten aufweist.
  • Die Schildmuschel - eine langsam wachsende Muschelart; der Gigant unter den Muscheln und als Perlmutt Lieferant begehrt.
Der Khan-Hai:

Der Khan-Hai ist der am weitesten verbreitete und gerissenste Raubfisch der Meere. Dieser größte Vertreter der Haie kann gut und gerne eine Körperlänge von 15-16 Schritte erreichen. Seine markante Rückenflosse selbst kann problemlos 2 Schritte über den Rumpf ragen. Sein mit unzähligen Reiszähnen bestücktes Gebiss kann mit ein bis zwei Bissen einen ausgewachsenen Menschen verschlingen.

Die männlichen Khan-Haie sind sture Einzelgänger und etwas größer als die Weibchen, welche meist in kleinen Rudeln von maximal einem Dutzend Haien auf Jagd gehen. Die Haut kann unterschiedliche Farbtöne annehmen und passt sich leicht den äußeren Gegebenheiten an. Meistens weisen Khan-Haie aber eine blaugraue bis weißsilberne Färbung auf.

Die Jagdgebiete dieser Räuber erstrecken sich über ganz Nuraja. Sie sind zwar meist auf hoher See anzutreffen, aber manchmal tummeln sich auch einzelne Exemplare in Küstennähe. Eine Besonderheit, welche unter den Haien nur die Gattung der Khan aufweist, ist die des dritten Sehorgans. Dieses "extra" Auge liegt oben auf einem Hornbügel, welcher sich aufrichten lässt und es dem Khan ermöglicht auch über der Wasseroberfläche klar zu sehen. Normalerweise ist diese Fortsetzung flach am Kopf des Khans angepresst und das Augenlid ist durch eine robuste Lederhaut geschützt.

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Das Muwen:

Das Muwen kann, ohne zu übertreiben, als das wichtigste Wesen Nurajas bezeichnet werden. Dieses riesige und absolut zahme Wassertier ist beinahe vollkommen unfähig sich geschickt durchs Wasser zu manövrieren. Aus diesem Grund hat das Muwen einzigartige magische Fähigkeiten entwickelt. Diese Fähigkeiten ermöglichen es ihm, das Meer in seiner näheren Umgebung nach seinen Bedürfnissen ruhig zu stellen, oder sanfte Strömungen zu erschaffen, welche ihm eine Fortbewegung über die Weltmeere ermöglichen.

Das Muwen atmet wie ein normales Landlebewesen Luft solange der obere Rumpf aus dem Wasser ragt. Unter der Oberfläche des Wassers kann es Stunden verbringen, ohne Luft holen zum müssen. Die Kappe, welche den Großteil des Muwen bedeckt, besteht aus einem horn- und lederartigen Gewebe, welches dem sensiblen Wassertier einen stabilen Schutz bietet. Am Rand der Kappe ragen große Flossen nach Außen ab; mit ihnen ist es dem Muwen mögliche kleinere Manöver zu bewältigen. In der Mitte der Kappe, meist an der höchsten Stelle des über Wasser liegenden Teils, befindet sich eine Luftöffnung. Mit diesem Luftloch atmet das Muwen. Der weiche und empfindliche Körper, welcher unter der Kappe liegt, ist durch Hunderte Nesselbänder geschützt. Das nach unten herausragende Fress- und Filterorgan ist ebenfalls von vielen kleinen Nesselhaaren bedeckt. Zusätzlich wachsen an dem Fressorgan noch einige Greif- und Schutztentakeln. Die untere Spitze des Muwen dient der Nahrungsaufnahme und ist ein filigraner Fächer aus Filtern, welche unentwegt das Wasser durchsieben und Kleinstlebewesen herausfiltern.

Die große Bedeutung des Muwen für die Schifffahrt auf Nuraja begründet sich auf den speziellen magischen Fähigkeiten dieses Meeresriesen. Um die großen Ozeane und weiten Handelwege auf Nuraja sicher überqueren zu können, haben die Bewohner ein weit verzweigtes Netz aus schwimmenden Stützpunkten errichtet. Diese schwimmenden Atolle können nur mit den Muwen existieren. Inmitten der beruhigten Zone, welche ständig das Muwen umgibt, können sich die schwimmenden Handelstädte auf offener See behaupten. Beim Bau eines Atolls wird immer zuerst ein Muwen im Zentrum des zukünftigen Atolls angebunden und danach die einzelnen Teile der Außenposten um das geduldige Meerestier errichtet.

Um ein Abtauchen des Muwen zu verhindern wird das Atemloch gewaltsam offen gehalten. Das Muwen kann eine Größe von zwei Dutzend Schritten im Durchmesser und annähernd 20-30 Schritte in der Tiefe erreichen. Die "beruhigte Zone" um ein Muwen beträgt etwa das 5-6fach der Körpergröße.

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Der Skrill:

Der Skrill ist ein Pflanzen fressender Meeresbewohner. Die gelblichen Fische mit dem markanten roten Muster leben in Schwärmen von 30-40 Tieren und bevorzugen Riffe und nicht all zu tiefen Meeresgebiete. Der Skrill ist definitiv kein schmackhafter Speisefisch, aber dennoch wird er gerne von Hochseefischern gejagt. Die stabilen Schildplatten, die sich senkrecht um die Wirbelsäule befinden sind begehrte Materialien im Rüstungsbauch für den maritimen Bereich. Die leichten knochenplatten sind recht stabil und haben im Gegensatz zu Rüstungsteilen aus Metall oder Leder einen eigenen Auftrieb. Die robuste Haut der Skrills wird zudem gerne als dekorativer Körperschutz verwendet.

Die Körperlänge eines Skrill beträgt etwa 4-6 Schritte. Mit ihrem starken Schwanz und sind sie trotz der ungewöhnlichen Form recht schnelle und ausdauernde Schwimmer. Die weit auseinander liegenden Augen ermöglichen den Skrills eine optimale Rundumsicht in alle Richtungen, wobei sie beinahe einen kugelähnlichen Bereicht einsehen können.

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Der Wiija:

Die Wiija sind sozusagen die Putzkolonne der Meere. Mit einer Länge von ca. 70-90 Kanten und einer blassweißen Haut leben sie in Schwärmen und ernähren sich hauptsächlich von Algen und Flechten, die auf Felsen, Riffen und anderen Oberflächen wuchern. Ihre helle Haut ist mit lilafarbenen Sprenkeln gemustert. Mit ihrem Maul können sie sich einerseits gut an Oberflächen festsaugen, und andererseits optimal Pflanzen von diesen abtragen. Selbst größere Meerestiere leben gelegentlich in Symbiose mit einigen der Wiija.

Als Speisefisch sind sie nicht sonderlich schmackhaft, aber im Notfall genießbar. Hafenarbeiter sind stets darauf bedacht eine ausreichende Anzahl von Wiija in den Hafenbecken und Reedereien zu halten, denn die gefräßigen Fische erleichtern ihnen ihre Arbeit immens. Auch die Instandhaltungstrupps der Hochseeatolle sorgen für dafür, dass immer genügend Wiija die sich im Wasser befindlichen Bauteile von Algen und sonstigem Bewuchst rein halten.

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Die Fächerschlange:

Die Fächerschlange ist einer der legendären Giganten der Hochsee. Dieser riesige Meeresräuber lebt vornehmlich in der Tiefsee fernab von Landmassen und seichteren Gewässern. Mit einer Länge von 50-100 Schritt und einem Durchmesser von 1 bis 5 Schritt regiert sie fast unangefochten an der Spritze der räuberischen Fauna der Ozeane. Die graue bis bräunliche Haut und die namensgebenden Fächerflossen in gelblicher bis blass rötlicher Färbung sind ein gefürchteter Anblick bei Matrosen Hochseeschiffen und Bewohnern der Handelsatolle. Angriffe von Fächerschlangen auf Schiffe oder Atolle sind sehr selten, aber Furcht einflößende Legenden zeugen von dem Schrecken von solch verhängnisvollen Begegnungen.

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Der Mnkentah:
 

Ein Symbiont mit magischen Fähigkeiten. Dringt gewaltsam in den Wirtkörper ein und geht mit dessen Organen eine untrennbare Verbindung ein. Zudem werden je nach Gattung des Wirtstieres körperliche Umwandlungen von dem Mnkentah eingeleitet, um die neu geschaffene Einheit zu optimieren und dem jeweiligen Lebensraum anzupassen. Die Größe des Mnkentah variiert von der Art des Wirtstieres. Üblicherweise ist der Rumpf des Tieres etwa handlängengroß und die Gliedmaßen erreichen die Länge einer Handspanne. Die Larven des eingeschlechtlichen Mnkentah sind so groß wie ein menschlicher Daumen und wachsen erst in ihrem ersten Wirtstier (meist kleinere Fische) heran. Der Tod des Ersten Wirtstieres begeleitet den Abschluss des Wachstums. Somit hat jeder ausgewachsene Mnkentah bereist das Leben eines anderen Tieres für sich beansprucht, bis er voll entwickelt ist.

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Die Schildmuscheln:

Die Schildmuscheln leben am den Hängen und am Fuß der Kontinentalhänge am Grund von natürlichen Atollen und Archipelen. Die Schildmuschel kann eine Größe von 1,5-2 Schritt in der Länge erreichen. Von der Färbung gleicht sie der gewöhnlichen Miesmuschel. Das Fleisch der Schildmuscheln ist sehr schmackhaft und als lebende Exemplare werden diese Tiere oftmals als Nahrungsquelle auf längere Seereisen mitgenommen. Die Muschelschale ist sehr robust und stabil. Sie werden als Rüstungsteile und Schilde in den Armeen der Qualistri eingesetzt, da sie auch im vergleich zu Stahl eine wesentlich geringes Gewicht haben. Leider kann man die Schilde nicht mehr formen und nur durch Zurechtsägen kann man die Form der Schilde und Rüstungen anpassen. Eine weitere Eigenschaft der Schildmuschel ist die Bildung von Perlmutt. Viele Perlmuttbauern veredeln mit Hilfe der riesigen Muscheln Gegenstände von großem Ausmaß mit der schimmernden Hülle aus Perlmutt.

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