Die allmächtigen Herrscher der Welt - Die Götter von Nuraja
Die Verbannungsorte der Götter
Wie es zur Verbannung der einstigen Herren Nurajas kam, ist unter Verbannung zu lesen.
Die Siegel der Göttergräber bestehen aus zwei übereinanderliegenden magischen Sperren. Beide Sperren können nur von aufrichtigen Gegnern des jeweiligen Gottes gebrochen werden, so wollte die Göttermutter verhindern, dass die magischen Siegel von fanatischen Anhängern des Gottes gebrochen werden können. Unter dem ersten Siegel befinden sich die Waffen der Götter und der Zugang zum zweiten und noch mächtigeren Siegel unter welchem der verbannte Gott selbst seine letzte Ruhestätte gefunden hat.
Hankor:
Hankor, der Gott der Menschen, wurde tief im Inneren der Berge in den endlosen Labyrinthen verlassener Höhlen- und Mienensystemen der Tonkera verbannt. Sein Grab ist tief im Boden einer schwer zugänglichen natürlichen Höhle eingelassen. Im inneren der unterirdischen Halle befindet sich die Ruhestätte inmitten eines tiefen Sees auf einer kleinen felsigen Insel. Hankors Grab liegt unter zwei magischen Siegeln, das erste Siegel ist in den Felsboden eingelassen und verwahrt neben dem Hauptsiegel unter dem Hankor in ewigem Schlaf ruht dessen magische Waffen, sein Schwert und sein Schild. Die Zugänge zu dem verborgenen Labyrinth sind im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und heut zu Tage künden nur wenige Legenden der Bergwesen von dem verbannten Menschengott inmitten ihrer bergigen Heimat.
Wisjuv:
Wisjuv, der Gott der Qualistri, ruht inmitten der glühenden Hitze der einzigen großen Wüste Nurajas. Seine versiegelte Ruhestätte ist unter einer kleinen Tempelanlage verborgen, welche schon wenige Jahre nachdem der Wassergott dorthin verbannt wurde von den Waskeren, dem Wüstenvolk, aufgegeben wurde. Hier unter den beiden Sonnen liegt Wisjuv nun schon seit ca. 1000 Jahren und etliche Fuhren von Sand haben die verlassene Tempelanlage verschüttet und das mit zwei Siegeln geschützte Gab des Wassergottes von dem Angesicht Nurajas gefegt.
Surr:
Surr, der kriegerische Gott der Wenka ist im Fundament der einstigen Herrscherstadt der Menschen versiegelt. Sein magisches Grab ist im Boden der heutigen Bibliothek der Handelsgilde verborgen. In eben dieser Bibliothek sind auch die wenigen verbliebenen Aufzeichnungen sicher verwahrt, welche von den Verbannungsorten der allmächtigen Götter Nurajas künden.
Visca:
Visca, die anmutige Göttin der Kissaku, ist tief im Meeresboden einer unter Wasser liegenden Schlucht begraben. Die Göttin der Lüfte wurde von der Mutter in die Tiefen der Meere verbannt und unter zwei Siegeln am Grund eines Grabens zur letzten Ruhe verdammt.
Selbst die Qualistri, die Bewohner der Meere können sich kaum mehr an ihren Verbannungsort zurückerinnern und so schlummert Visca fernab ihrer geliebten Lüfte und Winde in den kühlen und dunklen Tiefen des Meeres.
Henka:
Henka, Gott der Tonkera, liegt inmitten seiner Erzfeinde im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels. In einem zerstörten Tempel der Wenka ist sein zweifach versiegeltes Grab dem sich gnadenlos ausbreitenden Urwald zum Opfer gefallen und nun kann selbst ein Wenka kaum mehr die genaue Stelle finden, an der sich der Tempel befunden hat, den sich die Natur wieder zurückerobert hat.
Cherim:
Cherim, Göttin der Waskeren ist fernab ihrer heißen und sonnigen Heimat den Wüsten der Waskeren verborgen. Ihr Grab liegt in den menschenfeindlichen Polregionen. Hier im ewigen Eis ist die Göttin der Wüste unter zwei magischen Siegeln vor Befreiungsversuchen ihrer einstigen Anhänger verborgen. Über ihrem Grab befindet sich ein frostiger Kristallwald aus spitzen und scharfkantigen Eiszacken, welche selbst von den kälteresistenten Tschirkah gemieden werden.
Tunces:
Tunces, Gott der Tschirkah ist am Fuße eines der aktivsten Vulkane Nurajas begraben. Der Gott des Eises liegt inmitten der glühenden Lavaströme welche seit Anbeginn der Zeit das heiße Innere der Welt ins Licht der beiden Sonnen befördern. Umgeben von heißer Lava und verborgen unter zwei magischen Siegeln liegt Tunces fern seiner geliebten eisigen Weiten der im ewigen Eis versunkenen Polregionen.
Nuraja:
Die Göttermutter Nuraja hat sich von der von ihr geschaffenen Welt nach der Verbannung ihrer Kinder abgewandt, damit es den von Krieg und Zerstörung geprägten Völkern Nurajas nun vergönnt sei in eine Zukunft ohne jeglichen Einfluss göttlicher Wesen zu blicken.