Die allmächtigen Herrscher der Welt - Die Götter von Nuraja
Die Verbannung der Götter

Als die Götterkriege immer verheerender über das Angesicht von Nuraja wüteten und die sieben Völker einander in unbändigem Hass gegenüberstanden so konnte die Göttermutter Nuraja nicht mehr Mitansehen welches Unheil ihre Götterkinder über die ihnen gegebenen Völker gebracht hatten.
Der Konkurrenzkampf unter den Allmächtigen würde unweigerlich zum Untergang Nurajas führen und zum Ende der einstmals friedlichen Völker der Welt.
Voller Wut auf ihre Kinder, die nichts als Schmerz, Hass und Leid über ihre Schöpfung gebracht hatten stieg die Mutter hinab auf ihre Welt und gebot den sieben Göttern Einhalt. Gemeinsam wäre es für diese ein Leichtes gewesen sich gegen ihre Schöpferin zu behaupten, aber einzeln mussten sie sich der Macht der Mutter beugen.
Ein jeder der Götter musste das Haupt vor der Göttermutter beugen und einen jeden von ihnen verbannte sie vom Angesicht Nurajas.

Damit sie für alle Zeit keinen Schaden mehr anrichten würden können, verbannte sie alle Götter in magisch versiegelte Ruhestätten.
Diese Orte suchte sie voller Bedacht aus, denn es sollten für deren Anhänger gut verborgene Orte sein. Zudem legte sie mehrer Siegel auf jede Ruhestädte, die nur von aufrichten Gegnern der jeweiligen Götter berührt werden konnten. Die göttlichen Waffen aus reinstem Kenterra wurden gesondert und einzeln versiegelt. Mit diesen Beschränkungen wollte die Göttermutter verhindern, dass die vor Wut schäumenden Götter jemals wieder von ihren Anhängern befreit werden konnten.

Nuraja selbst, welches bis dahin von einem großen zentralen Kontinent dominiert wurde gestaltete sie vollkommen neu. Sie zerriss den Kontinent und verteilte die Landmassen gleichmäßig über die riesigen Ozeane, so entstand die heutige Welt der Tausend Inseln.

Schon wenige Jahre nach der Verbannung gerieten die einstigen Herrscher der Welt immer mehr in Vergessenheit. Zwar wurden sie noch vereinzelt angebetet, aber mangels jeglicher göttlichen Zeichen verloren auch die fanatischsten Anhänger bald ihre Überzeugung und der Götterglaube verblasste immer mehr.

Nachdem sie ihre Kinder von Nuraja verbannt hatte entschloss sich die Mutter den von Krieg und Zerstörung gezeichneten Völkern Nurajas die Gabe der Magie zu schenken. Diese Gabe war zuvor nur den Göttern selbst vergönnt gewesen und jetzt verteilte sie diese wertvolle Gabe freigiebig unter allen Völkern, ja selbst manche Tiere und Pflanzen erhielten das eine oder andere magische Talent. Die Mutter ging vorsichtig mit ihren Geschenken um und gab denen die nur ein einziges magisches Talent erhielten dieses in einem machtvolleren Maße als denen, die mit einer breiten Anzahl von Talenten ausgestattet waren. So entstanden die Maggiker und Adepten; die Maggiker konnten alle Varianten der Magie erlernen und beherrschen, die Adepten immer nur ein einziges Talent, dieses aber effizienter als jeder normale Maggiker.
Trotz aller Freigiebigkeit achtete die Mutter darauf, dass die mit der Magie gesegneten Wesen wenige waren, damit diese wenigen Talentierten nicht in der Lage waren große Verwüstungen über Nuraja und die restlichen Völker zu bringen.

Zufrieden mit ihren Taten und erfreut über den wieder blühenden Frieden auf ihrer Welt kehrte die Mutter ihrer Welt der Inseln den Rücken und schenkte ihr somit eine von allmächtigen Wesen freie und selbstbestimmte Zukunft.

Eine Beschreibung der einzelnen Ruhestätten ist unter Siegel zu finden.