Nuraja - Die Welt, ihre Geschichte, und die ihrer Bewohner...
Die Erschaffung der Welt NURAJA ...

Zu Anbeginn der Zeit herrschte die Leere. Aus dieser unendlichen Leere schuf die allmächtige Mutter das Universum und die Sterne. Als alles nach ihrem Willen war, so nahm sie sich einen Stern und ließ ihn abkühlen, anschließend stieg sie hinab auf diesen neugeschaffenen Planeten hinab und schuf den Ozean. Um den Kreaturen die zu erschaffen sie beabsichtigte einen geeigneten Lebensraum zu bieten ließ sie einen riesigen Kontinent aus dem Meer wachsen. Dieser Kontinent sollte der Dreh und Angelpunkt des Lebens auf ihrer neuen Welt sein.


Ausgelassen wandelte die Mutter über ihre Welt. Überall wo sie hinkam schuf sie neue Dinge. Sie errichtete riesige Gebirge, endlose Wälder und Wiesen, lange Strände, Flüsse, und Seen. Zufrieden betrachtete sie sich das Geschaffene. Die noch namenlose Welt quoll regelrecht über vor üppiger Vegetation und abwechselungsreichen Landschaften.


Damit das Klima der Welt stets angenehm und warm sei positionierte sie diese in die Nähe eines hell strahlenden Doppelgestirns. Zudem ließ sie die von Ozeanen dominierte Welt von drei Monden umkreisen, welche für die Gezeiten der Meere sorgen, und dazu dienten nachts die Welt zu erhellen.
Bevor sie sich an die schwierige Aufgabe machte ihre neue Welt mit Bewohnern zu bevölkern gab sie ihr den Namen NURAJA.


Voller Tatendrang durchstreifte sie die Regionen Nurajas und schuf Tausende von exotischen Tieren, die sich überall ihren Lebensraum sicherten und ganz Nuraja in ihrer Vielfältigkeit bevölkerten. Auf ihrem Weg über die Welt nahm sie aus jedem Gebiet etwas mit. Wasser aus dem Ozean, Felsen aus den Gebirgen, Sand aus der Wüste, Lehm aus dem Boden, Blätter aus dem Dschungel, Winde aus der Luft und Eis von den Weit entfernten Polgebieten.
Aus diesen Materialien schuf sie ihre sieben Kinder, die zukünftigen Herrscher von Nuraja. Einem jedem ihrer Kinder schenkte sie eine einzigartige Rasse von intelligenten Lebewesen, welche ihren Herrscher als Gott anbeten sollten. Ihren Kindern gab sie die Macht der Magie, welche sie über ihre Untertanen stellen sollte.

Die Göttermutter Nuraja formte die sieben Rassen nach dem Ebenbild ihrer jeweiligen Götter und gab ihnen ihre Namen.
Sie schuf die Qualistri, welche den Gott Wisjuv anbeteten und denen es möglich war die riesigen Meere Nurajas zu besiedeln.
Sie schuf die Menschen, welche den Gott Hankor anbeteten und die auf den Wiesen und Wälder zu Hause waren.
Sie schuf die Kissaku, welche die Göttin Visca anbeteten und denen es als einzige vergönnt war die Lüfte zu erobern.
Sie schuf die Tonkera, welche den Gott Henka anbeteten und die in den steilen Hängen der Gebirge lebten.
Sie schuf die Waskeren, welche die Göttin Cherim anbeteten und in der Hitze der Wüste ihre Heimat fanden.
Sie schuf die Wenka, welche den Gott Surr anbeteten und in den tropischen Urwäldern lebten.
Als Letzte schuf sie die Tschirkah, welche den Gott Tunces anbeteten und die es in die eisigen Regionen an den Polen zog.

Erfreut über ihr Werk zog sich die Göttermutter zurück und überließ die zukünftigen Geschicke von Nuraja den sieben Göttern, welche gleichberechtigt nebeneinander über ihre Völker herrschen und sie zu größtmöglichem Wohlstand führen sollten.

Die weitere Geschehnisse auf Nuraja, der Konkurrenzkampf der Göttern die daraus resultierenden Götterkriege und die Rückkehr der Mutter mit der Verbannung ihrer Kinder ist als Göttergeschichte unter Die Götter nachzulesen.