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Zu
Anbeginn der Zeit herrschte die Leere. Aus dieser unendlichen Leere schuf
die allmächtige Mutter das Universum und die Sterne. Als alles nach
ihrem Willen war, so nahm sie sich einen Stern und ließ ihn abkühlen,
anschließend stieg sie hinab auf diesen neugeschaffenen Planeten
hinab und schuf den Ozean. Um den Kreaturen die zu erschaffen sie beabsichtigte
einen geeigneten Lebensraum zu bieten ließ sie einen riesigen Kontinent
aus dem Meer wachsen. Dieser Kontinent sollte der Dreh und Angelpunkt
des Lebens auf ihrer neuen Welt sein.
Ausgelassen wandelte die Mutter über ihre Welt. Überall wo sie
hinkam schuf sie neue Dinge. Sie errichtete riesige Gebirge, endlose Wälder
und Wiesen, lange Strände, Flüsse, und Seen. Zufrieden betrachtete
sie sich das Geschaffene. Die noch namenlose Welt quoll regelrecht über
vor üppiger Vegetation und abwechselungsreichen Landschaften.
Damit das Klima der Welt stets angenehm und warm sei positionierte sie
diese in die Nähe eines hell strahlenden Doppelgestirns. Zudem ließ
sie die von Ozeanen dominierte Welt von drei Monden umkreisen, welche
für die Gezeiten der Meere sorgen, und dazu dienten nachts die Welt
zu erhellen.
Bevor sie sich an die schwierige Aufgabe machte ihre neue Welt mit Bewohnern
zu bevölkern gab sie ihr den Namen NURAJA.
Voller Tatendrang durchstreifte sie die Regionen Nurajas und schuf Tausende
von exotischen Tieren, die sich überall ihren Lebensraum sicherten
und ganz Nuraja in ihrer Vielfältigkeit bevölkerten. Auf ihrem
Weg über die Welt nahm sie aus jedem Gebiet etwas mit. Wasser aus
dem Ozean, Felsen aus den Gebirgen, Sand aus der Wüste, Lehm aus
dem Boden, Blätter aus dem Dschungel, Winde aus der Luft und Eis
von den Weit entfernten Polgebieten.
Aus diesen Materialien schuf sie ihre sieben Kinder, die zukünftigen
Herrscher von Nuraja. Einem jedem ihrer Kinder schenkte sie eine einzigartige
Rasse von intelligenten Lebewesen, welche ihren Herrscher als Gott anbeten
sollten. Ihren Kindern gab sie die Macht der Magie, welche sie über
ihre Untertanen stellen sollte.
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Sie
schuf die Qualistri, welche den Gott Wisjuv
anbeteten und denen es möglich war die riesigen Meere Nurajas zu besiedeln.
Sie schuf die Menschen, welche den Gott Hankor
anbeteten und die auf den Wiesen und Wälder zu Hause waren.
Sie schuf die Kissaku, welche die Göttin Visca
anbeteten und denen es als einzige vergönnt war die Lüfte zu erobern.
Sie schuf die Tonkera, welche den Gott Henka
anbeteten und die in den steilen Hängen der Gebirge lebten.
Sie schuf die Waskeren, welche die Göttin
Cherim anbeteten und in der Hitze der Wüste ihre Heimat fanden.
Sie schuf die Wenka, welche den Gott Surr
anbeteten und in den tropischen Urwäldern lebten.
Als Letzte schuf sie die Tschirkah, welche den Gott
Tunces anbeteten und die es in die eisigen Regionen an den Polen
zog. |
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Erfreut
über ihr Werk zog sich die Göttermutter zurück und überließ
die zukünftigen Geschicke von Nuraja den sieben Göttern, welche
gleichberechtigt nebeneinander über ihre Völker herrschen und
sie zu größtmöglichem Wohlstand führen sollten.
Die
weitere Geschehnisse auf Nuraja, der Konkurrenzkampf der Göttern
die daraus resultierenden Götterkriege und die Rückkehr der
Mutter mit der Verbannung ihrer Kinder ist als Göttergeschichte
unter Die Götter nachzulesen. |