| Zeittafel
Nurajas - von der Schöpfung bis Heute |
| Jahr
- nach Mutter (n.M.) |
Zeitgeschehen |
|
0 |
Schöpfung
der Welt durch die Mutter (Jahr 0 nach Mutter)
|
|
0 |
Erschaffung
der 7 Götter und ihrer Rassen
|
|
0-500 |
Entwicklung
und Besiedelung des Kontinents Nuraja, ab ca. 500 n.M.:
die Reiche der Völker erstahlen in vollem Glanz und Pracht,
es herrscht Friede und Wohlstand unter den Rassen und
ihren Göttern.
|
|
500-687 |
Erste
Zeichen eines Konkurrenzdenkens der Götter untereinander
setzen ein.
Die Aufhetzungen ihrer Rassen aufeinander spitzen sich langsam aber
sicher zu.
Ab etwa 680 n.M. erste offene Konflikte und gewaltsame Zwischenfälle
an den Grenzen der Reiche.
|
|
687 |
Ausbruch
der Götterkriege.
Die sieben Völker Nurajas führen unter der ehrgeizigen Führung
ihrer Götter einen erbarmungslosen Krieg um die Vorherrschaft auf
Nuraja.
|
|
687-695 |
Der
Kontinent ist von Krieg und Zerstörung gezeichnet.
Ganze Landstriche sind verwüstet und die Armeen der Völker
sind ausgebrannt und Kriegsmüde, aber der eingeimpfte Hass auf
die anderen Rassen lässt den Krieg fortschreiten.
Die Göttermutter Nuraja greift ein, um ihre Welt
vor dem endgültigen Untergang zu retten und wirft einen Gott nach
dem andern nieder, um sie in die ewige Vergessenheit zu verbannen
und dem Kämpfen ein Ende zu bereiten.
Als die müden Völker ohne ihre Götter die Waffen niederlegen
beschließt die Göttermutter der Welt ein neues Gesicht zu
geben und zugleich für die ersten Jahre des Neuanfangs die einstigen
Feinde etwas voneinander zu isolieren. Sie zerbricht
den einzigen Kontinent und verteilt die Landmasse über die ganze
Welt - Nuraja, die Welt der Inseln
entsteht.
Um den schwer gezeichneten Völkern den mühsamen Neuanfang
zu erleichtern schenkt die Mutter der Welt die Magie.
Diese mächtige Gabe war bis dahin nur den sieben Göttern vergönnt
gewesen.
|
|
695-800 |
Die
Völker erfreuen sich schnell an der neuen Zeit des Friedens,
nach wenigen Jahrzehnten gelingt es ihnen immer mehr die großen
Entfernungen über die Ozeane zu überbrücken.
In der neuen magischen Welt entstehen in den wiedererstarkteren Herrscherhäusern
die ersten hochseetüchtigen Flotten und gleichzeitig
nehmen die ersten Schulen für magisch Begabte
ihre Arbeit auf.
|
|
800 |
Die
Handelsgilde wird gegründet und setzt sich aus
den größten Händlervereinigungen und den meisten Handwerksgilden
zusammen. Langsam aber sicher errichtet die Handelsgilde eigene Reedereien,
Handelsflotten, Stützpunkte und
Niederlassungen in alles größeren Städten Nurajas.
|
|
807 |
Die
Handelgilde schlägt den einzelnen Führern der Völker
Nurajas ein einheitliches Währungssystem vor.
Natürlich soll die Gilde das Monopol auf die Münzprägung
erhalten, damit ein Völkerübergreifender Standart garantiert
werden kann.
In den neu entstehenden Münzereien kann jedermann Edelmetalle in
die überall anerkannte Währung prägen lassen. Die Münzprägung
übernimmt die Handelsgilde ohne Gebühren dafür zu verlangen,
aber sie lässt sich das Recht absichern für den weltweiten
Hochseehandel das Monopol bei allen Völkern zu
übernehmen.
Die einzelnen Völker werden seit dieser Zeit in immer größer
werdender Abhängigkeit von den Handelsflotten der Gilde versorgt.
Immer mehr übernimmt die Gilde sogar die kleinen Versorgungswege
und schon nach wenigen Jahrhunderten wird beinahe jede noch so entfernte
Insel von den Handelschiffen der Gilde angesteuert.
|
|
800-1000 |
Das
rasch wachsende Netz der weltweit vertretenen Handelsgilde lässt
die Piraterie auch rapide anwachsen. Um ihre Handelswege
zu schützen entschließt sich der Gildenrat dazu eine eigene
und von den Herrscherhäusern unabhängige Schutztruppe zu gründen.
Diese zu Beginn nur aus einfachen Söldnern aller Völker bunt
gemischte Gruppe entwickelt sich bald zu einer schlagkräftigen
Berufsarmee, die einzig und allein der Handelsgilde verpflichtet ist.
Die Schutztruppe der Gilde, welche den Namen Gildenkorps
trägt wird zum Schreckgespenst aller Piraten Nurajas.
|
|
1000 |
Nachdem
die einzelnen und weit verbreiteten Piraten in den Jahren nach der Gründung
des Gildenkorps immer weiter ausgemerzt werden, schließen sich
einiger der wenigen Wagemutigen zusammen um die Schiffer der Gilde nur
noch in sicherer Überzahl gegenüber zu treten. Der Zusammenschluss
einzelner Piratenkapitäne führt nach wenigen Jahren zum Entstehen
der legendären Blauen Khan und nach und nach entwickelt
sich die Piraterie wieder zu einem lukrativen Lebenswandel, da sie Blauen
Khan für einen Zusammenhalt und einen gegenseitigen Schutz vor
dem schlagkräftigen Gilden Korps bilden.
|
|
1000-1695 |
Bis
zum heutigen Zeitpunkt herrscht überwiegend Friede
unter den einzelnen Völkern Nurajas. Auch wenn es im Laufe der
1000 Jahren nach der Verbannung der Götter zu
kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Herrscherhäusern
kam, so ging es bei diesen Kriegen meist nur um den Besitz einer ertragsreichen
Insel, oder einer Region mit besonderen Bodenschätzen. Diese Kriege
betrafen auch meist immer nur zwei Parteien und waren schnell entschieden;
in vielen Fällen fungierte die Handelsgilde auch als Schlichter
und manchmal auch als unabhängige Gerichtsbarkeit.
Die Handelsgilde und die Piraten unter der Führung der Blauen Khan
haben einen Zustand erreicht, in dem es dem Gildenkorps möglich
ist einen Großteil der Handelswege relativ sicher zu befahren,
gleichzeitig erbeuten die Piraten aber immer noch genügend Waren
um ihr weltweites Netzwerk an Stützpunkten und Verstecken aufrecht
zu halten.
|