Ahoi, Matrose! - Die Seefahrt auf Nuraja
Die Seefahrt
Der Seefahrt auf Nuraja liegt der Großteil des Welthandels zu Grunde. Die Meere und Ozeane der Welt sind von unzähligen Handelsrouten und Stützpunkten bedeckt. Trotz des gewaltigen Schiffsverkehrs und des weit verteilten Netzes aus schwimmenden Atollen ist erst ein Bruchteil der Welt durch die seefahrenden Völker erschlossen. Nur in den dicht besiedelten Regionen von größeren Archipelen, Inselgruppen oder der wenigen Kontinente bündelt sich das Verkehrsaufkommen. Neben den herrschenden Reichen und der Handelgilde unterhalten auch viele freie Länder, Städte und Geschäftsmänner ganze Schiffsflotten und Handelsatolle. Neben dem Piratenbund der Blauen Khan machen auch noch viele unabhängige Freubeutereinheiten und Söldnerschiffe die Meere unsicher.

Die ethnischen Ursprünge der sieben Völker Nuraja spiegeln sich auch in den von ihnen gebauten Schiffstypen wider. Die Schiffe, welche in den Werften des qualistrianischen Kaiserreichs gefertigt werden unterscheiden sich sowohl in Aussehen als auch Funktion in vielerlei Punkten von den Schiffen der Menschen, Tonkera und Tschirkah. Das Kriegervolk der Wenka hingegen verfügt kaum über eigene Hochseeschiffe. Sie haben sich mehr auf mittlere und kleine Exemplare für Seereisen von einigen wenige Tagen oder höchstens ein paar Wochen spezialisiert. Die Kissaku verstehen sich eher auf den Bau von kunstvollen und prächtigen Booten, welche aber durch den gewaltigen Größenunterschied im Vergleich mit den größer gewachsenen Rassen Nurajas kaum in der Hochseeschifffahrt eingesetzt werden. Das Wüstenvolk der Waskeren verfügt als einzige Rasse der Welt über keinerlei eigene Schiffbauer und die Schiffe, welche unter dem Kommando waskerischer Besatzungen segeln, entstammen meist freien Reedereien und nicht dem handwerklichen Können des Nomadenvolkes der Wüste.

Neben der Vielzahl von unterschiedlichen Schifftypen, existieren noch unzählige künstlich errichtete Atolle, welche als Handelstützpunkte, Militärbasen oder Versorgungseinrichtungen dienen. Die Atolle Nurajas bestehen in der Regel aus dutzenden oder gar hunderten schwimmenden Bauteilen und sind meist an festen entlang der wichtigsten Handelsrouten platziert. Viele der einstmaligen Handelpunkte sind mittlerweile zu regelrechten Dörfern oder Städten auf offenem Meer gewachsen. Manch ein Atoll, welches außerhalb der Kontrolle eines der großen Herrscherhäuser liegt, hat sich zu einem Sammelpunkt für freiheitsliebende Individuen, ehrgeizige Händlern, Handerker und freie Söldnereinheiten entwickelt.

Ein nicht weg zu denkender Teil des Lebens auf Nuraja spielt sich seit den Götterkriegen auf, am oder gar unter Wasser ab. Daher ist es nicht zu verleugnen, dass das wahre Herz der Welt für die Schifffahrt und die unendlich weiten Ozeane mit ihren unentdeckten Ländern und Geheimnissen schlägt.

Im Folgenden werden die typischen Schiffstypen der sieben Völker Nurajas erklärt. Daneben ist ein großer Punkt den Atollen gewidmet, den bunt gemischten Lebensknoten, ohne die der komplette Welthandel zusammenbrechen würde.