Ahoi, Matrose! - Die Seefahrt auf Nuraja
Die Atolle

Die Atolle dienten ursprünglich als reine Versorgungspunkte auf hoher See um die langen Seereisen zu gewährleisten, welche nötig waren um die großen Entfernungen zwischen den bewohnten Gebieten Nurajas zu überwinden.
Im Laufe der Zeit haben sich ganze Dörfer und Städte aus den schwimmenden Knotenpunkten entwickelt und heute findet man riesige Ansammlungen aus Pieren, Lagerhallen, Verwaltungsgebäuden, Kasernen, Markplätzen, Wohnsiedlungen, Werkstätten, Bordellen und Gasthäusern inmitten der Meere.


Atolle wirken meist wie ein undurchdachtes Flickwerk aus zusammen gewürfelten Pontons, Schiffsrümpfen, Hängebrücken, Holzgerüsten und – Kränen, Anlegestegen, Lagerhallen und belebten Markplätzen aus großen Plattformen. Und wahrhaftig sind die meisten Atolle aus kleinen Stützpunkten gewachsen. Immer wieder wurden Bauteile, oder gar ganze Stadtteile angefügt, erweitert oder umgebaut. Viele unterschiedliche Baustile und unzählige Möglichkeiten der Pontonfertigung spiegeln sich in der meist multikulturellen Bewohnerstruktur der schwimmenden Siedlungen wider und sorgen dafür, dass kein Atoll dem anderen gleicht. In den Außenbereichen ragen Stege, Piere und Hafenanlagen ins Meer und kleine und große Holzkräne stehen bereit um die Be- und Entladung der anlegenden Schiffe zu unterstützen. Windräder nutzen kraft der Natur und treiben viele Gerätschaften und Vorrichtungen an in Unterwassergärten werden von Qualistri Nahrungsmittel angebaut um das Atoll am Leben zu erhalten. Die Wasserversorgung geschieht meist durch einen kleinen Kader aus Maggikern oder Adepten, welche Trinkwasser aus dem allgegenwärtigen Salzwasser gewinnen.
Das eigentliche Herz eines jeden Atolls sind bildet das Muwen. Diesen magischen Tieren ist es zu verdanken, dass die zerbrechlichen und oftmals recht wagemutigen Konstruktionen, auf offener See den Gewalten der Natur trotzen können. Je größer die Atolle wachsen, desto mehr Muwen werden benötigt, um die großen Flächen Wasser ruhig stellen zu können. Die riesigen Meerestiere besitzen die Gabe, sowohl Meeresströmungen als auch Wind und Wetter auf ein Minimum herunter zu drücken, um sich in einer so geschaffenen Ruhezone sanft durch die Ozeane der Welt bewegen zu können. Diese Eigenschaft machen sich die Baumeister der Atolle zu Nutze und bringen die gewaltigen Tiere inmitten ihrer Atolle unter um ein Auseinanderbrechen der Holzkonstruktionen in stürmischer See zu verhindern.
Genaueres zu den Muwen ist hier nachzulesen.


Die größten Atollbauer sind das Kaiserreich der Qualistri, das menschliche Königreich Hestoria und die Handelsgilde selbst. Die Tschirkah und Tonkera besitzen auch einige eigene Stützpunkte, aber den Großteil der weltweiten Atolle sind in der Hand der Qualistri, der Menschen, der Gilde oder unterliegen keiner externen Kontrolle und verwalten sich selbst unter der Leitung von ihren jeweiligen Besitzern, welche aus gewöhnlichen Händlern, Geschäftsmännern, Söldnereinheiten, oder komplett freien Organisationen bestehen können.
Die Piraten der Blauen Khan verfügen seit Jahren über ein eigenes Atoll, welches vor dem freien Inselstaat Zinjira umherzieht und Anlaufpunkt für Freibeuter, Abenteurer, Flüchtlinge und ungebundene Händler ist, welche wenig Fragen stellen und nicht zimperlich in der Art der Beschaffung ihrer erstandenen Waren sind.
Genaueres zu den Blauen Khan ist hier nachzulesen (folgt bald!).