Wissenschaften & Co. -  Die Technik auf Nuraja
Die Bolzenbüchse (veraltet!):

Die Bolzenbüchse ist der Vorgänger der Nadelbüchse. Diese ungenaue und schwerfällige Schusswaffe wird heut zu Tage kaum mehr verwendet.

Die metallbeschlagenen Bolzen werden durch das Entspannen einer vorgespannen Feder abgefeuert. Diese Waffen können auch in einer kleinen Einhand Version eingestzt werden und sind leicht und schnell nachzuladen und auch optimal tief unter Wasser oder hoch oben in den Masten eines Schiffe abzufeuern.

Langbüchse, mit einer effektiven Reichweite von 30-40 Schritten.

Doppelläufige Kurzbüchse, mit einer effektiven Reichweite von 15-20 Schritten.

Funktionsprinzip der Bolzenbüchse:

Der metallbeschlagene Bolzen o1. wird in die Halterung o5. im Laufinneren eingesteckt. Zum Auslösen wird der Hebelabzug o4. betätigt und die vorgespannte Feder o2. schnellt nach vorne und katapultiert den Verschlusskopf o3. und den Bolzenführer o6. in Richtung Mündung. Durch die extreme Enspannungsgeschwindigkeit der Feder wird der eingelegte Bolzen mit einer tödlichen Geschwinddigkeit auf den Weg gebracht.

Die Entspannung der Feder erfolgt bis an die im Lauf fest verankerte Halterung, welche gleichzeitig als Führung dient und das Vorschnellen von Feder und Verschlusskopf verhindert.

Der Verschlusskopf ist über eine Schiene mit einem seitlich am Lauf austretenden Griff verbunden, mit dem der Schütze die Feder wieder spannen kann. Vollkommen gespannter Feder wird diese mit dem Hebelabzug gesichert und die Büchse ist bereit für den nächsten Schuss.

Diese Schusswaffe ist sehr handlich und einfach zu bedienen. Sie findet überwiegend auf hoher See Verwendung und wird meist von Offizieren getragen.